ZBB 2018, 377

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln 2199-1715 Zeitschrift für Bankrecht und Bankwirtschaft ZBB 2018 AufsätzeAnsgar Ostermann*

Die Grenzen zum steuerlichen Gestaltungsmissbrauch sowie zur Marktmanipulation bei der Verlustrealisierung durch gegenläufige Wertpapiergeschäfte

Kursverluste von Wertpapieren lassen sich unter bestimmten Voraussetzungen nutzen, um die Steuerschuld zu reduzieren. Erfordert die Verlustnutzung einen Verkauf, möchte sich der Anleger aber wirtschaftlich nicht von einer Wertpapierposition trennen, könnte in Erwägung gezogen werden, die mit Verlust veräußerten Wertpapiere leicht zeitversetzt oder auch zeitgleich zurückzukaufen. Oftmals ist den Anlegern jedoch nicht bewusst, dass solche gegenläufigen Wertpapiertransaktionen mit steuerlichem Gestaltungsmissbrauch und Marktmanipulation in Verbindung gebracht werden können.

Inhaltsübersicht

  • I. Vorbemerkungen
  • II. Ökonomische Motive für gegenläufige Wertpapiergeschäfte
  • III. Grundzüge des Missbrauchs von rechtlichen Gestaltungsmöglichkeiten i. S. d. § 42 AO
  • IV. Steuerliche Gestaltungen im Zusammenhang mit Beteiligungen und Wertpapieren im Lichte der Rechtsprechung des BFH
    • 1. Beispiele für vom BFH akzeptierte Gestaltungen
      • 1.1 Inkongruentes Schütt-aus-Hol-zurück-Verfahren
      • 1.2 Taggleicher Verkauf und Wiederkauf identischer Wertpapiere
      • 1.3 Anteilsrotation
      • 1.4 Zahlung einer Vorabverwaltungsgebühr vor Einführung der Abgeltungsteuer
    • 2. Beispiele für vom BFH nicht anerkannte Gestaltungen
      • 2.1 Stückzinsen als negative Einkünfte aus Kapitalvermögen
      • 2.2 Gestaltungsmissbrauch bei An- und Verkauf von Wertpapieren ohne Transaktionsrisiko
  • V. Grundzüge der handelsgestützten Marktmanipulation
  • VI. Verlustrealisierung durch leicht zeitversetzte gegenläufige Wertpapiergeschäfte
    • 1. Anwendungsfälle für leicht zeitversetzte gegenläufige Wertpapiergeschäfte
    • 2. Steuerrechtliche Bewertung
    • 3. Wertpapierhandelsrechtliche Bewertung
  • VII. Verlustrealisierung durch zeitgleiche gegenläufige Wertpapiergeschäfte
    • 1. Anwendungsfälle für zeitgleiche gegenläufige Wertpapiergeschäfte
    • 2. Steuerrechtliche Bewertung
    • 3. Wertpapierhandelsrechtliche Bewertung
  • VIII. Schlussfolgerungen für die Portfolioverwaltung
  • IX. Zusammenfassung
*
*)
Diplom-Kaufmann, Senatsrat, Berlin

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