ZBB 2008, 423

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln 0936-2800 Zeitschrift für Bankrecht und Bankwirtschaft ZBB 2008 ZBB-ReportMichael Pohl*

Die Öffnungsklausel der Liquiditätsverordnung – Entwicklung und praktische Umsetzung

Die große Bedeutung von Liquiditätsrisiken für Banken konnte im Rahmen der aktuellen „Subprime-Krise“ und der sich ergebenden drastischen Ausweitungen der Credit-Spreads an den unbesicherten Geld- und Kapitalmärkten einmal mehr beobachtet werden. Die bis Ende 2006 durch den Grundsatz II geforderte Liquiditätskennzahl stellte keine adäquate Methode zur Liquiditätsrisikomessung und -steuerung dar. Vor diesem Hintergrund hat die BaFin mit § 10 der neuen Liquiditätsverordnung zum 1. 1. 2007 die Möglichkeit geschaffen, anstelle der – kritisch zu beurteilenden – Liquiditätskennzahl interne Liquiditätsrisikomess- und -steuerungsmodelle genehmigen zu lassen. Im vorliegenden Beitrag werden die in der Liquiditätsverordnung gemachten Mindestanforderungen an ein internes Modell beleuchtet sowie auf Basis einer Umfrage kritisch beurteilt. Abschließend wird ein gangbarer Weg für die praktische Umsetzung der Mindestanforderungen der Liquiditätsverordnung aufgezeigt.

Inhaltsübersicht

  • I. Einführung
  • II. Die deutsche Liquiditätsverordnung
    • 1. Die historische Entwicklung der Liquiditätsverordnung
    • 2. Die Erfassung des Liquiditätsrisikos über die Liquiditäts- und Beobachtungskennzahlen
    • 3. Die Öffentlichkeitsklausel der Liquiditätsverordnung und deren Nutzung sowie Bewertung durch die Praxis
  • III. Schritte zur Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen an interne Modelle
    • 1. Aufbau der Liquiditätsablaufbilanz
    • 2. Integration von Szenarioanalysen
    • 3. Ableitung von Kenngrößen zur aggregierten Risikodarstellung und Krisenpläne
  • IV. Fazit
*
*)
Dr. rer. pol., Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Universität Basel

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