ZBB 2014, 314

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln 2199-1715 Zeitschrift für Bankrecht und Bankwirtschaft ZBB 2014 AufsätzeFlorian Kiesel* / Yannic Nohn** / Dirk Schiereck***

Werteffekte auf die Leerverkaufsrestriktion bei Finanztiteln in Deutschland

An deutschen Wertpapierbörsen waren gedeckte und ungedeckte Leerverkäufe bis zum 19. 9. 2008 generell zulässig. Durch die Insolvenz der amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers am 15. 9. 2008 befürchtete die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht eine verstärkte Volatilität an den Finanzmärkten und veranlasste am 19. 9. 2008 ein Verbot von ungedeckten Leerverkäufen für 11 Finanztitel. Diese Studie zeigt die Kapitalmarktkonsequenzen der deutschen Leerverkaufsperiode. Es werden verschiedene Risikomaße untersucht, die im Zusammenhang mit der Einführung von Leerverkaufsrestriktionen stehen könnten. Es zeigt sich, dass die erhoffte Wirkung der Leerverkaufsrestriktion in Deutschland ausblieb. Leerverkäufe in Deutschland führten nicht zu einem positiven Werteffekt. Zudem wird gezeigt, dass bei Einführung der Leerverkaufsrestriktion im Jahr 2008 die Volatilität anstieg, womit auch hier das Verbot sein beabsichtigtes Ziel verfehlt hat.

Inhaltsübersicht

  • I. Einleitung
  • II. Chronik der Leerverkaufsrestriktionen in Deutschland
  • III. Literaturübersicht
  • IV. Datensatz und Untersuchungsmethodik
    ZBB 2014, 315
    • 1. Datensatz
    • 2. Untersuchungsmethodik
  • V. Ergebnisse
    • 1. Ergebnisse der Ereignisstudie
    • 2. Ergebnisse der Risikomaße
    • 3. Robustheitstest: Ergebnisse mit dem Stoxx Europe 600 Banks als internationaler Marktparameter
  • VI. Diskussion der Ergebnisse und Ausblick
*
*)
M. Sc., Lehrstuhl Unternehmensfinanzierung an der Technischen Universität Darmstadt
**
**)
B. Sc., Lehrstuhl Unternehmensfinanzierung an der Technischen Universität Darmstadt
***
***)
Prof. Dr. rer. pol., Lehrstuhl Unternehmensfinanzierung an der Technischen Universität Darmstadt

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