ZBB 2012, 351

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln 0936-2800 Zeitschrift für Bankrecht und Bankwirtschaft ZBB 2012 AufsätzeHans-Dirk Krekeler*

Gesellschaftsrechtliche Aspekte des Risikomanagements

Nicht erst seit der Finanzkrise von 2008 sollte ein gutes Risikomanagement ein besonderes Anliegen von Bankvorständen, aber ebenso von Unternehmensvorständen anderer Branchen sein. In früheren Zeiten konnten Vorstände, die für erlittene Schäden ihres Unternehmens verantwortlich gemacht wurden, damit rechnen, glimpflich behandelt zu werden. Das traf zumindest dann zu, wenn allenfalls fahrlässiges Handeln in Betracht kam. Als Folge von Skandalen, aber auch aufgrund höchstrichterlicher Rechtsprechung, ist seit einigen Jahren ein Paradigmenwechsel zu verzeichnen. Vorstände sind heute daher gut beraten, sich darüber Gedanken zu machen, wie das Risikomanagement der Gesellschaft optimiert werden kann und sollten entsprechend konsequent handeln. Entsprechendes gilt für ein einzelnes Vorstandsmitglied hinsichtlich seines Zuständigkeitsbereichs.

Inhaltsübersicht

  • I. Risikomanagement im weiten Sinn als Kernaufgabe des Vorstands
    • 1. Der Vorstand als Inhaber der Geschäftsleitungs- und Geschäftsführungsbefugnis
    • 2. Risikomanagement als Gesamtverantwortung des Vorstands
  • II. Die gesellschaftsrechtlichen Anforderungen an das Risikomanagement
    • 1. Die Generalklausel des § 93 Abs. 1 Satz 1 AktG als Grundlage
    • 2. Die Bedeutung des § 91 Abs. 2 AktG
    • 3. Maßgeblichkeit des Einzelfalls für die gesellschaftsrechtlichen Anforderungen an das Risikomanagement
    • 4. Organisationsaufgabe des Vorstands
    • 5. Einfluss des Aufsichtsrechts auf das Gesellschaftsrecht
    • 6. Die Business Judgement Rule des § 93 Abs. 1 Satz 2 AktG
  • III. Schadensersatzpflicht des Vorstands nach § 93 Abs. 2 Satz 1 AktG für Pflichtverletzungen
    • 1. Haftung für durch Pflichtverletzungen verursachte Schäden
    • 2. Beweislast für die beobachtete Sorgfalt nach § 93 Abs. 2 Satz 2 AktG
  • IV. Folgerungen aus strenger Haftungsregelung
    • 1. Gesamtvorstand
    • 2. Einzelnes Vorstandsmitglied
    • 3. Risiko- und Erfolgsfaktoren aus der Sicht eines erfahrenen Bankers
  • V. Zusammenfassung
*
*)
Rechtsanwalt, Dr. iur., LL.M. (Columbia Univ.), Chefsyndikus i.R. der Deutsche Bank AG. Die Abhandlung beruht auf einem Vortrag, den der Autor auf der Tagung „Banken in der Krise – Herausforderungen an Recht und Ökonomik“ an der Universität Konstanz am 27. 4. 2012 gehalten hat. Die Vortragsform wurde beibehalten, die Nachweise haben exemplarischen Charakter.

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