ZBB 2006, 329

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln 0936-2800 Zeitschrift für Bankrecht und Bankwirtschaft ZBB 2006 AufsätzeTim Richter*

Fehlverhalten oder Etikette?

Eine empirische Untersuchung zum Verhalten von Aktienanalysten für den deutschen Aktienmarkt

Bei ihren Entscheidungen verlassen sich Anleger, Vermögensverwalter und Portfoliomanager regelmäßig auch auf den Rat von Aktienanalysten. Spätestens seit dem Ende des Börsenbooms im Jahr 2000 sind die vermeintlichen Finanzprofis jedoch in die öffentliche Kritik geraten. Vorgeworfen wurde ihnen in erster Linie mangelnde Objektivität aufgrund von Interessenkonflikten. Empirische Untersuchungen bestätigen die öffentliche Kritik jedoch nicht. Eine Erklärung für diesen Widerspruch könnte sein, dass Analysten den Anlegern einen Spielraum zur Interpretation ihrer Urteile lassen, dass sie also eine eigene Sprache entwickelt haben. Über 140 000 Kauf- und Verkaufsempfehlungen für den deutschen Aktienmarkt zeigen z. B., dass Empfehlungen, mit denen Analysten ihr Urteil nach oben oder unten revidieren, mit stärkeren Kursreaktionen einhergehen als Kauf- oder Verkaufsempfehlungen an sich. Mit Herauf- und Herabstufungen setzen Analysten also offenbar einerseits stärkere Signale. Andererseits erlauben Herabstufungen es ihnen, auch negative Urteile zu übermitteln, ohne die Unternehmensleitung vor den Kopf zu stoßen.

Inhaltsübersicht

  • I. Einführung
  • II. Theoretische Analyse: Was können Analysten realistischerweise leisten?
  • III. Hypothesen: Was ist von einem Analysten zu erwarten?
  • IV. Empirische Untersuchung: Was leisten Analysten tatsächlich?
    • 1. Datenbasis
      • 1.1 Kauf- und Verkaufsempfehlungen
      • 1.2 Kapitalmarktdaten
    • 2. Untersuchungsmethode
    • 3. Untersuchungsergebnisse
      • 3.1 Empfehlungen
      • 3.2 Heraufstufungen und Herabstufungen
  • V. Fazit
*
*)
Dr. rer. pol., Dipl.-Kfm. in Hamburg

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