ZBB 2004, 405

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln 0936-2800 Zeitschrift für Bankrecht und Bankwirtschaft ZBB 2004 EntscheidungsrezensionenII. RezensionChristian Hofmann*

Forderung nach mehr Sicherheit im Mailorderverfahren bei Kreditkarten in jüngster Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs

Besprechung der Urteile des BGH vom 13. 1. 2004 – XI ZR 479/02, ZBB 2004, 395, und vom 16. 3. 2004 – XI ZR 13/03, ZBB 2004, 400 sowie XI ZR 169/03, ZBB 2004, 402 (alle in diesem Heft)

Nach seinem Grundsatzurteil aus dem Jahr 2002 (ZIP 2002, 974) hatte sich der Bundesgerichtshof in diesem Jahr erneut mit der Haftungsverteilung im Kreditkartensystem im so genannten Mailorderverfahren auseinander zu setzen, und zwar gleich dreifach (BGH, Urt. v. 13. 1. 2004 – XI ZR 479/02, ZBB 2004, 395; BGH, Urt. v. 16. 3. 2004 – XI ZR 13/03, ZBB 2004, 400, sowie XI ZR 169/03, ZBB 2004, 402, alle in diesem Heft). Wie schon in der früheren Entscheidung wurde dabei den Emittenten der Kreditkarten das grundsätzliche Haftungsrisiko bei missbräuchlicher Kartenverwendung zugewiesen. Zugleich setzen sich die Urteile jedoch auch mit den Sorgfaltspflichten der Unternehmer auseinander. Dabei ist dem Bundesgerichtshof vor allem in einem zuzustimmen: Das Kreditkartensystem ist in hohem Maße missbrauchsanfällig und muss sicherer werden. Dieses Ziel wird letztlich nur dadurch zu erreichen sein, dass die im Internetbanking eingesetzten Sicherungsstandards in das Kreditkartensystem übernommen werden.
ZBB 2004, 406

Inhaltsübersicht

  • I. Haftungsverteilung bei missbräuchlicher Verwendung der Kreditkarte im Mailorderverfahren
  • II. Rechtliche Grundlagen des Zahlungsanspruchs
  • III. Die Entscheidungen des Bundesgerichtshofs
    • 1. Verschuldensunabhängige Haftung des Unternehmers nach AGB verstößt gegen § 307 Abs. 1, Abs. 2 Nr. 2 BGB
    • 2. Einhaltung von Formerfordernissen als Bedingung des Zahlungsanspruchs
    • 3. Prüfungspflichten des Emittenten
    • 4. Prüfungspflichten des Unternehmers
  • IV. Bewertung
    • 1. Systemimmanentes Risiko
    • 2. Entgeltliche Übernahme des Missbrauchsrisikos
    • 3. Wirksame Absicherung gegen Missbrauch
    • 4. Differenzierung nach notwendigen Bedingungen und überflüssigen Formalien
*
*)
Dr. jur., LL.M.oec.int., Wissenschaftlicher Assistent an der Humboldt-Universität zu Berlin

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