ZBB 2021, 282

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH & Co. KG, Köln RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH & Co. KG, Köln 2199-1715 Zeitschrift für Bankrecht und Bankwirtschaft ZBB 2021 ZBB-ReportSebastian Omlor* / Francis Limbach** / Vincenzo De Stasio***

Lückenschließung bei unwirksamen Zinsanpassungsklauseln im anglo-amerikanischen, romanischen und deutschen Rechtskreis

Durch die Rechtsstreitigkeiten um Zinspassungen bei langfristigen Prämiensparverträgen ist in Deutschland zuletzt die Lückenfüllung bei unwirksamen Vertragsklauseln in den Fokus der vertrags- wie bankrechtlichen Debatte gerückt. Der nachfolgende Beitrag gibt – in Anknüpfung an Omlor, ZBB 2020, 355 (zur deutschen Rechtslage) – einen rechtsvergleichenden Überblick zu den damit zusammenhängenden Rechtsfragen für den anglo-amerikanischen (England, USA/New York), den romanischen (Frankreich, Italien) und den deutschen Rechtskreis (Österreich, Schweiz).

Inhaltsübersicht

  • I. Einführung
  • II. Diskussionsstand in Deutschland
  • III. Länderberichte
    • 1. Auswahl der Rechtsordnungen
    • 2. England
      • 2.1 Angemessener und marktüblicher Darlehenszins
      • 2.2 Lückenfüllung bei unbestimmten Zinsanpassungsklauseln
        • 2.2.1 Vorliegen einer Unbestimmtheit
        • 2.2.2 Rechtsfolgen einer Unbestimmtheit
        • 2.2.3 Zinszahlungspflicht als implied term
        • 2.2.4 Höhe des Zinssatzes bei implied terms
      • 2.3 Zwischenergebnis
    • 3. (US-Bundesstaat) New York
      • 3.1 Gesetzliche Vorgaben
        • 3.1.1 Bundesstaatliche Ebene
          • 3.1.1.1 Closed-end Accounts
          • 3.1.1.2 Open-end Credits
        • 3.1.2 Bundesebene
      • 3.2 Rechtsprechung
        • 3.2.1 Omnipräsenz des absoluten Zinsabstands
        • 3.2.2 Ausgewählte Entscheidungen des Supreme Court of New York
          • 3.2.2.1 Binghamton Masonic Temple v City of Binghamton (1993)
          • 3.2.2.2 Matter of Bank of N. Y. Mellon (2020)
      • 3.3 Zwischenergebnis
    • 4. Frankreich
      • 4.1 Problemstellung
      • 4.2 Gesetzliche Regelung
      • 4.3 Zinsanpassungsklauseln in Bankkrediten
      • 4.4 Zinsanpassungsklauseln in langfristigen Sparverträgen
      • 4.5 Rechtsfolgen missbräuchlicher Zinsanpassungsklauseln
        • 4.5.1 Weiterbestehen des Vertrags
        • 4.5.2 Lückenfüllung bei unwirksamen Zinsanpassungsklauseln
      • 4.6 Zwischenergebnis
    • 5. Italien
      • 5.1 Gesetzliche Vorgaben
        • 5.1.1 Nachträgliche Bestimmung der vertraglichen Leistung
        • 5.1.2 Kontrolle von Vertragsklauseln
        • 5.1.3 Branchenvorschriften
        • 5.1.4 Zwischenergebnis
      • 5.2 Festlegung und Anpassung von Zinssätzen in Bankverträgen
        • 5.2.1 Obergrenze für die Bestimmung von Zinssätzen
        • 5.2.2 Untergrenze für die Bestimmung von Zinssätzen
      • 5.3 Ius variandi
      • 5.4 Ersetzung eines für unwirksam erklärten Zinssatzes
      • 5.5 Herabsetzen des Zinssatzes, Beibehalten des spreads oder teilweises Herabsetzen des für unwirksam erklärten Zinssatzes
        • 5.5.1 Fermo Zero
        • 5.5.2 Hypothetischer Parteiwille
        • 5.5.3 Weitere Anknüpfungspunkte
      • 5.6 Zwischenergebnis
    • 6. Österreich
      • 6.1 Grundlagen des AGB-Rechts
      • 6.2 Ausgestaltung von Zinsklauseln
        • 6.2.1 Symmetrie von Zinsanpassungsklauseln
        • 6.2.2 Orientierung an ursprünglicher Klausel und späterer Vertragspraxis
      • ZBB 2021, 283
      • 6.3 Rechtlicher Ausschluss von Negativzinsen
      • 6.4 Zwischenergebnis
    • 7. Schweiz
      • 7.1 Grundlagen des AGB-Rechts
        • 7.1.1 Methodik der Auslegung
        • 7.1.2 Inhaltskontrolle
      • 7.2 Rechtsprechung zum Negativzinsumfeld
      • 7.3 Zwischenergebnis
  • IV. Gesamtergebnis
*
*)
Dr. iur., LL.M. (NYU), LL.M. Eur., Direktor des Instituts für Rechtsvergleichung (Professur für Bürgerliches Recht, Handels- und Wirtschaftsrecht, Bankrecht sowie Rechtsvergleichung) an der Philipps-Universität Marburg
**
**)
Docteur en droit (Saarbrücken/Toulouse), Rechtsanwalt in Saarbrücken, apl. Professor an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und Lehrbeauftragter an der Université de Strasbourg
***
***)
Dr. iur., Professor für Handelsrecht an der Università degli Studi di Bergamo, an welcher er Handelsrecht, Kapitalmarkt- und Bankrecht lehrt, Rechtsanwalt in Mailand

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