ZBB 2007, 273

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln 0936-2800 Zeitschrift für Bankrecht und Bankwirtschaft ZBB 2007 AufsätzeNorbert Kratz*

Die Kapitalstrukturberichterstattung auf der Grundlage von Fair Values und ihre Nützlichkeit für die Abschätzung und Reduktion von Kreditrisiken**

Die Kapitalstruktur eines Unternehmens gilt als wesentlicher Einflussfaktor im Hinblick auf die Risikoposition von Fremdkapitalgebern. Gemessen wird die Kapitalstruktur in der Regel durch bilanzielle Kennziffern, z. B. den sogenannten Verschuldungsgrad. Der Verfasser untersucht, ob und inwieweit ein genereller Zusammenhang zwischen dem Ausmaß der Verschuldung und der Entwicklung des Gläubigerrisikos im Zeitablauf besteht. Dabei wird im Hinblick auf die Internationalisierung der Rechnungslegung von einem Szenario ausgegangen, welches die Bewertung sämtlicher Vermögenswerte und Schulden im Jahresabschluss auf Fair-Value-Basis vorsieht. Es wird gezeigt, dass Verschuldungskennziffern kein geeigneter Indikator für die Entwicklung des Gläubigerrisikos im Zeitablauf sind. Darauf aufbauend wird eine umfassende Finanzierungsstrukturberichterstattung mit dem Ziel vorgeschlagen, das Festlegen verhaltensrisikobegrenzender Ausschüttungssperren zu ermöglichen, deren Einhaltung ex post kontrollierbar ist.

Inhaltsübersicht

  • I. Einleitung
  • II. Der formale Zusammenhang zwischen der Kapitalausstattung auf Fair-Value-Basis und dem Kreditausfallrisiko
    • 1. Beschreibung der Untersuchungsmethode
    • 2. Der Zusammenhang zwischen der Insolvenzwahrscheinlichkeit bzw. dem Erwartungswert der Einzahlungen aus Gläubigersicht und dem Fair Value des Fremdkapitals (Ausmaß der Verschuldung) als Risikoindikator
    • 3. Der Zusammenhang zwischen einem sich ändernden Verschuldungsgrad einerseits und der Insolvenzwahrscheinlichkeit sowie dem Erwartungswert der Einzahlung aus Gläubigersicht andererseits
  • III. Die Bedeutung des „Accounting for Stewardship“ aus Kreditorensicht
  • IV. Kapitalstrukturberichterstattung nach IAS 1 und „Accounting for Stewardship“ aus Gläubigersicht
  • V. Gläubigerschutz durch gesellschaftsrechtliche Reformen?
  • VI. Zusammenfassung
*
*)
Dr. rer. oec., Professor an der Berufsakademie Villingen-Schwenningen
**
**)
Überarbeitete Fassung einer Präsentation im Rahmen des 28. Jahreskongresses der European Accounting Association in Göteborg im Mai 2005.

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