ZBB 2005, 273
Brauchen wir Chinese Walls im Rating Advisory?
Die zunehmende Verbreitung von Ratings wird durch die Regelungen von Basel II zusätzlich begünstigt. Neben Banken und Ratingagenturen, die um eine ständige Weiterentwicklung ihrer Ratingsysteme bemüht sind, treten vermehrt Rating Advisors als Berater auf. Häufig sind diese Berater jedoch mit Kreditinstituten oder Ratingagenturen gesellschaftsrechtlich oder vertraglich verbunden. Der Beitrag erörtert die sich daraus ergebenden Interessenkonflikte und wie ihnen beizukommen ist.
Inhaltsübersicht
- I. Bedeutungszunahme von Ratings
- 1. Definition von Rating
- 2. Zielsetzung eines Ratings
- 3. Interne Ratings
- 4. Externe Ratings
- II. Entstehender Markt für Rating Advisory
- 1. Potentielle Interessenkonflikte im Verhältnis Ratingagentur – Rating Advisor
- 2. Potentielle Interessenkonflikte im Verhältnis Kreditinstitut – Rating Advisor
- III. Behandlung anderer Interessenkonflikte im Bankgeschäft und der Beratung
- 1. Eigenhandel vs. Kundenberatung
- 2. Insiderwissen vs. Anlageberatung
- 3. Equity Research vs. Corporate Finance
- 4. Beratung vs. Prüfung
- IV. Chinese Walls für Rating Advisory?
- 1. Regelungen nach dem Wertpapierhandelsgesetz
- 2. Regelungen nach dem Kreditwesengesetz
- 3. Allgemeine bürgerlichrechtliche Regelungen
- V. Fazit
- *
- *)Dipl.-jur., LL.M.oec., Frankfurt/M.
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