ZBB 2003, 261

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln 0936-2800 Zeitschrift für Bankrecht und Bankwirtschaft ZBB 2003 AufsätzeBernd Hofmann* / Friedrich Thießen** / Volker Weber*** / Ralf Wunderlich****

Vermögensaufteilung für die Altersvorsorge: Wie fundiert sind langfristige Allokationsregeln?

Die Umstellung der Altersversorgung auf kapitalgedeckte Systeme erfordert Kenntnisse der sehr langfristigen Vermögensstrukturierung. Regeln dafür können aus stochastischen Prozessmodellen oder historischen Renditepfaden abgeleitet werden. Der Beitrag zeigt, welche Fragen sich ergeben, wenn man Aussagen mit diesen Verfahren erhärten will. Es ergibt sich für die Aktienanlage, dass selbst bei einem 40-jährigen Zeithorizont erhebliche Risiken bleiben. Dies lässt sich sowohl mit Prozessmodellen als auch mit historischen Renditepfaden zeigen. Mit Altersarmut muss trotz großer Sparanstrengungen gerechnet werden. Umgekehrt kann auch keine eindeutige Präferenz für Anlagen in Renten ausgemacht werden, da deren durchschnittliche Erträge niedrig sind. Strategien mit Derivaten, die in der Praxis oftmals als goldene Mittelwege angeboten werden, sind unattraktiv. Eindeutige Aussagen zugunsten von Aktien- oder Rentenportfolios sind nicht vertretbar. Die Entscheidung zwischen Aktien und Renten ist vielmehr bei einer sehr großen Bandbreite angenommener Parameterkonstellationen eine Entscheidung über den Grad des tolerierten Risikos.

Inhaltsübersicht

  • I. Einführung
  • II. Entscheidung anhand von stochastischen Prozessmodellen
    • 1. Modellannahmen und Investitionsverhalten
    • 2. Berechnungen und Simulationsergebnisse
      • 2.1 Variantenvergleich
      • 2.2 Einfluss der Investitionsfrequenz bei der reinen Aktienanlage
    • 3. Sicherung von Aktienportfolios mit Derivaten und Strukturierten Produkten
      • 3.1 Aktiensparen mit Verlustbegrenzung durch Einsatz von Verkaufsoptionen
      • 3.2 Aktiensparen mit Kapitalerhalt durch Investition in Garantiezertifikate
      • 3.3 Investition nach der -Kapitalsicherungsmethode
    • 4. Zusammenfassung der Ergebnisse
  • III. Entscheidung anhand von Szenarien aus historischen Daten
  • IV. Schlussfolgerungen
  • Anhang: Berechnungen zum stetigen Aktiensparen
*
*)
Dr. rer. nat., Universitätsprofessor (math. Fak.) an der Technischen Universität Chemnitz
**
**)
Dr. rer. pol., Universitätsprofessor (wirtsch.wiss. Fak.) an der Technischen Universität Chemnitz
***
***)
Dipl-Kfm., Wissenschaftlicher Mitarbeiter (math. Fak) an der Technischen Universität Chemnitz
****
****)
Dr. rer. nat. Privatdozent, Wissenschaftlicher Assistent (wirtsch.wiss. Fak.) an der Technischen Universität Chemnitz

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