ZBB 2001, 271
Die Rolle der Banken in der vorläufigen Insolvenz**)
Ist ein Schuldner in die Krise geraten und ein Insolvenzantrag gestellt, so sind seine Banken in vielfältiger Weise betroffen: als Gläubiger, als Sicherungsnehmer, als Verfahrensfinanzierer und vielleicht auch als Sanierungsbeteiligter. Es stellen sich für eine Bank zahlreiche Rechtsfragen, von denen drei behandelt werden sollen, die seit In-Kraft-Treten der Insolvenzordnung besondere Aktualität gewonnen haben: der Überweisungsverkehr, die Sicherheitenbestellung und die Sicherheitenverwertung.
Inhaltsübersicht
- I. Überweisungsverkehr
- 1. Insolvenz des Überweisenden
- 1.1 Dogmatik der Überweisung
- 1.2 Insolvenzrechtliche Konsequenzen
- 2. Insolvenz des Überweisungsempfängers
- 2.1 Anfechtbarkeit der Verrechnung wegen inkongruenter Deckung
- 2.2 Ausnahmen
- 2.2.1 Überweisungen auf sicherungszedierte Forderungen
- 2.2.2 Bargeschäfte
- II. Sicherheitenbestellung
- 1. Sicherheitenbestellung durch einen vorläufigen Insolvenzverwalter
- 2. Bargeschäfte
- III. Sicherheitenverwertung bei der Sicherungszession
- 1. Einziehungsberechtigung
- 2. Gerichtliche Korrekturen
- 2.1 Einziehungsverbot für den Sicherungsnehmer
- 2.2 Einziehungsermächtigung für den vorläufigen Insolvenzverwalter
- IV. Zusammenfassung
- *
- *)Dr. jur., Universitätsprofessor in Hamburg.
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