ZBB 2008, 137

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln 0936-2800 Zeitschrift für Bankrecht und Bankwirtschaft ZBB 2008 AufsätzeHolger Fleischer*

Stock-Spams – Anlegerschutz und Marktmanipulation

Stock-Spams, die den Empfänger mit unrichtigen Angaben oder bloßen Empfehlungen zum Kauf einer Aktie bewegen wollen, haben in letzter Zeit dramatisch zugenommen. Der Beitrag stellt die Ergebnisse der empirischen und theoretischen Kapitalmarktforschung zum Erfolg dieses „Geschäftsmodells“ vor und untersucht, inwieweit die Versender von Stock-Spams gegen das Verbot der Marktmanipulation verstoßen. Anschließend geht er der Frage nach, ob ein rechtspolitischer Handlungsbedarf zur Verbesserung des Anlegerschutzes bei Stock-Spams (z. B. durch Warnhinweise, Handelsaussetzung oder Regulierung des Marktzugangs) besteht.

Inhaltsübersicht

  • I. Einführung
  • II. Stock-Spams und Kapitalmarktforschung
    • 1. Ergebnisse der empirischen Kapitalmarktforschung
    • 2. Erklärungsansätze der theoretischen Kapitalmarktforschung
      • 2.1 Rationalmodell
      • 2.2 Verhaltensökonomik
  • III. Stock-Spams und Kapitalmarktrecht
    • 1. Marktmanipulation durch unrichtige oder irreführende Angaben (§ 20a Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG)
      • 1.1 Angaben
      • 1.2 Unrichtig oder irreführend
      • 1.3 Bewertungserhebliche Umstände
      • 1.4 Eignung zur Einwirkung auf den Börsen- oder Marktpreis
      • 1.5 Vorsatz
    • 2. Marktmanipulation durch sonstige Täuschungshandlungen (§ 20a Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 WpHG)
      • 2.1 Basisdefinition
      • 2.2 Insbesondere: Scalping (§ 4 Abs. 3 Nr. 2 MaKonV)
  • IV. Rechtspolitischer Handlungsbedarf
    • 1. Vorstöße der SEC
      • 1.1 Rechtstatsächlicher Befund: Zunahme internetgestützter Marktmanipulation
      • 1.2 Kapitalmarktrechtliche Reaktion: Anlegerschutz durch Aussetzung des Handels
    • 2. Übertragbarkeit auf das deutsche Recht?
      • 2.1 Parlamentarische Anfrage
      • 2.2 Möglichkeiten zur Handelsaussetzung
    • 3. Regulierungsansätze für einen verbesserten Anlegerschutz bei Stock-Spams
      • 3.1 Anlegerschutz durch Warnhinweise und öffentliche Bewußtseinsbildung
      • 3.2 Anlegerschutz durch Handelsaussetzung
      • 3.3 Anlegerschutz durch Regulierung des Marktzugangs
  • V. Ergebnisse
*
*)
Dr. jur., LL.M. (Michigan), Dipl.-Kfm., Universitätsprofessor an der Universität Bonn

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