ZBB 2005, 153

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln 0936-2800 Zeitschrift für Bankrecht und Bankwirtschaft ZBB 2005 AufsätzeAndreas Rathgeber* / Manfred Steiner** / Christian Willinsky***

Die Entwicklung des Kreditrisikomanagements in deutschen Banken

Eine empirische Untersuchung für die Jahre 2000 und 2003

Der Entwicklungsstand des Kreditrisikomanagements war lange Zeit konzeptionell nicht annähernd so ausgereift wie der des Marktrisikomanagements. In der Theorie, aber auch teilweise in der Praxis, wurden daher in den letzten Jahren komplexe und theoretisch ausgefeilte Konzepte und Modelle entwickelt, um diese Lücke zu schließen und eine adäquate Messung und Steuerung der Kreditrisiken zu ermöglichen. Im Jahr 2000 und im Jahr 2003 wurden über 100 deutsche Kreditinstitute aus allen Bankengruppen schriftlich gebeten, in einem standardisierten Fragebogen zum Stand und zur weiteren Entwicklung ihres internen Kreditrisikomanagementprozesses Stellung zu nehmen. Ziel dieser Studie war es zu evaluieren, inwieweit die in der Theorie neu entwickelten Ansätze und Systeme eingesetzt werden und im Zeitverlauf durch die Bankenlandschaft diffundieren. Hauptergebnis dieser Studie ist, dass die verschiedenen neuartigen Mess- und Steuerungskonzepte in teilweise stark unterschiedlichem Maße Verbreitung finden. In einzelnen Bereichen gab es größere Unterschiede zwischen den Bankengruppen, in mehr Bereichen deutliche Unterschiede zwischen den Banken verschiedener Größenklassen.

Inhaltsverzeichnis

  • I. Einleitung
  • II. Untersuchungsgegenstand und Untersuchungsaufbau
    • 1. Kreditrisikomanagementprozess als Untersuchungsgegenstand
    • 2. Vorgehensweise bei der Befragung
      • 2.1 Auswahl der Banken
      • 2.2 Befragungsprozess
  • III. Ergebnisse
    • 1. Messung der erwarteten Ausfälle durch Ratingsysteme
      • 1.1 Internes und externes Rating nach Basel II
      • 1.2 Vollständigkeit und Klassifizierungsfähigkeit interner Ratingsysteme
      • 1.3 Migrationsanalysen auf Basis des Ratings
    • 2. Messung der Streuung um die erwarteten Ausfälle – Credit Value at Risk
      • 2.1 Einsatz des Credit-Value-at-Risk-Konzepts
      • 2.2 Faktoren zur Bestimmung des Credit Value at Risk
    • 3. Risikokostenbestimmung für die erwarteten Ausfälle
      • 3.1 Verwendung von Systemen zur Risikokostenerfassung
      • 3.2 Verfahren zur Quantifizierung von Risikokosten – Optionspreismodelle
    • 4. Steuerung von Kreditrisiken
      • 4.1 Ratingabhängige Konditionsgestaltung
      • 4.2 Einsatz von Kreditderivaten
  • IV. Schlussbetrachtung
*
*)
Dipl.-Oec., Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Augsburg
**
**)
Dr. rer. pol., Universitätsprofessor an der Universität Augsburg
***
***)
Dr. rer. pol., Allianz AG, München

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