ZBB 2002, 230
Akquisitionsfinanzierung mit Hilfe eines Vertreters ohne Vertretungsmacht
Der unbekannte Vertretene bei der Sicherheitenbestellung
Die Finanzierung von Unternehmensübernahmen hat sich in den letzten Jahren insbesondere im Zusammenhang mit dem Erwerb größerer Unternehmensgruppen zu einem hochkomplexen Vorgang entwickelt. Die ganz überwiegende Konsortialpraxis bedient sich im Zusammenhang mit der Bestellung von Finanzierungssicherheiten des Vertreters ohne Vertretungsmacht. Der Einsatz einer solchen, aus dem Allgemeinen Teil des Bürgerlichen Gesetzbuches hinlänglich bekannten Rechtsfigur wirft eine Reihe von Rechtsproblemen auf, die nachstehend behandelt werden.
Inhaltsübersicht
- I. Einführung
- II. Vertreter ohne Vertretungsmacht und unbekannter Vertretener
- 1. Zeitpunkt der Wirksamkeit des Vertretergeschäfts
- 2. Bestimmung des Vertretenen
- 3. Unterschiedliche Geschäftsarten
- III. Bestellung eines Pfandrechts an einem GmbH-Anteil
- 1. Bestellung des Pfandrechts
- 2. Rang des Pfandrechts
- IV. Andere vertragliche Ausgestaltungen
- V. Zusammenfassung
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