ZBB 2000, 168
Performancemessung mittels Sharpe-, Jensen- und Treynor-Maß: Eine Ergänzung
Von Breuer/Gürtler wurden bereits vor kurzem (ZBB 1999, 273) auf der Grundlage eines portfoliotheoretischen Ansatzes für μ-σ-Präferenzen die Einsatzbereiche der klassischen Performancemaße von Sharpe und Jensen sowie einer Modifikation der Treynor-Black-Appraisal-Ratio hergeleitet. Der Beitrag ergänzt diese Aussagen um die Begründung des klassischen Treynor-Maßes und der einfachen Treynor-Black-Appraisal-Ratio. Des weiteren wird eine Systematisierung der Anwendungsbereiche von Sharpe-, Jensen- und Treynor-Maß sowie der Treynor-Black-Appraisal-Ratio im Rahmen des generellen Portfolioselektionsproblems eines Investors präsentiert.
Inhaltsübersicht
- I. Problemstellung
- II. Bedeutung des Treynor-Black-Maßes für die Performancemessung
- III. Portfoliotheoretische Fundierung des Treynor-Maßes
- IV. Zusammenfassung
- Anhang 1: Verallgemeinerung der Ergebnisse auf den Fall negativer erwarteter Überrendite des Scheitelpunktsportfolios
- Anhang 2: Performancemessung bei Abstraktion von Leerverkäufen
- Anhang 3: Zusammenhang zwischen Jensen-Maß und optimalem Fondsengagement
- *
- *)Dr. rer. pol., Universitätsprofessor an der Technischen Hochschule Aachen
- **
- **)Dr. rer. pol., Wissenschaftlicher Assistent an der Technischen Hochschule Aachen
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