ZBB 2000, 163
Verkauf von Hoffnung und Jagd auf die Armen
Eine ökonomische Analyse des Gewinnsparens
Die bundesdeutschen Haushalte geben mit mehr als 1000 DM jährlich rund 4 % ihres ausgabefähigen Einkommens für Glücksspiele aus. Bemerkenswerte Anteile am Glücksspielmarkt haben die Volks- und Raiffeisenbanken sowie die Sparkassen mit ihrem Gewinn- und Lotteriesparen erreicht. Diese Mischprodukte zwischen Glücksspiel und Geldanlage wandeln einen Sparvertrag in ein Anlagemodell mit durchschnittlich deutlich negativer Rendite um. Im folgenden werden zwei typische Gewinnsparmodelle auf ihre Gewinnchancen und Sparmöglichkeiten hin untersucht sowie rechtspolitische Vorschläge unterbreitet.
Inhaltsübersicht
- I. Einleitung
- II. Die wirtschaftliche Struktur des Gewinn- und Lotteriesparens
- III. Bewertung des Gewinn- und Lotteriesparens
- IV. Rechtliche und rechtspolitische Schlußfolgerungen
- *
- *)Dr. rer. pol., Universitätsprofessor in Hamburg
- **
- **)Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Hamburg
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