ZBB 2017, 95

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln 2199-1715 Zeitschrift für Bankrecht und Bankwirtschaft ZBB 2017 AufsätzeAnne-Kathrin Hinze* / Michael Torben Menk** / Michael Mies***

Kriseninstrument Contingent Convertible Bond: Struktur und aktuelle Entwicklungen der Bilanzierung

Vor dem Hintergrund der in der Öffentlichkeit vielfach kritisierten und den Steuerzahler teuer zu stehen gekommenen Bankenrettungen rücken in den letzten Jahren Contingent Convertible Bonds (CoCo-Bonds) zunehmend in den Blickpunkt der Finanzbranche. Mit Hilfe von CoCo-Bonds wird eine frühzeitige Rekapitalisierung krisengefährdeter Institute durch eine Inanspruchnahme der Gläubiger ohne staatliche Beteiligung ermöglicht. Die Besonderheit dieser umgekehrten Pflichtwandelanleihen besteht darin, dass bei Eintritt eines im Voraus festgelegten Auslöseereignisses dem Emittenten – und nicht wie gewöhnlich dem Inhaber – das Wandlungsrecht zu einer Umwandlung in Eigenkapital zufällt und so im Bedarfsfall eine Stärkung der Eigenkapitalbasis erreicht wird. Aufgrund ihrer regulatorischen Anerkennung als Eigenkapital sind CoCo-Bonds insbesondere für Kreditinstitute von zentraler Bedeutung. Der vorliegende Beitrag zeigt die generelle Struktur und Ausgestaltung von CoCo-Bonds auf und beleuchtet im Besonderen deren bilanzrechtliche Rahmenbedingungen im Zuge aktueller IFRS Entwicklungen.

Inhaltsübersicht

  • I. Einleitung
  • II. CoCo-Bonds als alternative Finanzierungsform
    • 1. Überblick und Systematisierung
    • 2. Wandlungsmechanismus und Trigger-Event
    • 3. Write-Down und Interessensdivergenz
    • 4. Aktienrechtsnovelle 2016
  • III. Einstufung in das regulatorische Kapitalkonzept
    • 1. Einsatz vor dem Hintergrund der Finanzmarktstabilisierung
    • 2. Aufsichtsrechtliche Anerkennung als Eigenkapital
  • IV. Aktuelle Entwicklungen der IFRS Bilanzierung
    • 1. Grundsätzliche Ansatz- und Bewertungsvorgaben
    • 2. Sichtweise des Emittenten
    • 3. Sichtweise des Inhabers
  • V. Diskussion
    • 1. Auseinanderfallen von bilanziellem und regulatorischem Eigenkapital
    • 2. Comprehensive Banking – Gesamtbanksteuerung im Gleichgewicht
  • VI. Fazit
*
*)
M.Sc., Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Revisions- und Treuhandwesen, Universität Hamburg
**
**)
Prof. Dr., Juniorprofessor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Risk Governance, Universität Siegen
***
***)
M.Sc., Doktorand am Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Risk Governance, Universität Siegen

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