ZBB 2019, 10

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln 2199-1715 Zeitschrift für Bankrecht und Bankwirtschaft ZBB 2019 AufsätzeChristopher Hahn* / Robert Wilkens**

ICO vs. IPO – Prospektrechtliche Anforderungen bei Equity Token Offerings

Mit Initial Coin Offerings (ICOs) ist auf Basis der Blockchain-Technologie eine neuartige Form der Unternehmensfinanzierung entstanden, die das Potenzial hat, klassische VC-Investments in den Schatten zu stellen. Trotz der sprachlichen Ähnlichkeit haben ICOs meist wenig mit einem Börsengang (Initial Public Offering, IPO), zu tun. Mit den sog. Equity Token Offerings (ETOs) hat sich jedoch eine besondere ICO-Form herausgebildet, die zwar weniger in sprachlicher, dafür aber umso mehr in funktionaler Hinsicht mit einem klassischen IPO vergleichbar ist und nun auch in Deutschland in den Startlöchern steht. ETO-Initiatoren treibt dabei vor allem. die Frage nach einer möglichen IPO-ähnlichen Prospektpflicht um.

Inhaltsübersicht

  • I. Einleitung
  • II. Grundbegriffe und technischer Hintergrund
    • 1. Blockchains und Distributed-Ledger-Technologie
    • 2. Smart Contracts und DAPPs
    • 3. Tokens
    • 4. ICOs und TGEs
    • 5. White Paper
  • III. Gestaltung eines Equity Token Offerings (ETOs)
    • 1. Blockchain-basierte Geschäftsmodelle
    • 2. Sonstige Unternehmen
  • IV. Prospektpflicht nach dem WpPG
    • 1. Equity Tokens als Wertpapiere
    • 2. Öffentliches Angebot im Inland
    • 3. Ausnahmen von der Prospektpflicht
    • 4. Zwischenergebnis
  • V. Inhaltliche Anforderungen an den Prospekt
    • 1. Prospektaufbau und -grundsätze
    • 2. Auswahl der Schemata für die Mindestangaben
      • 2.1 Maßgebliche Kriterien für eine Gleichstellung mit Aktien
      • 2.2 Einordnung von Equity Tokens
        • 2.2.1 DAO-Konzepte
        • 2.2.2 Direkte Investments in das Token-emittierende Unternehmen
        • 2.2.3 Indirekte Investments mittels SPV-Konstruktionen
    • 3. Abweichende Anforderungen an den Prospektinhalt
      • 3.1 Anwendung eingeschränkter Schemata und Verzicht auf irrelevante Angaben
      • 3.2 Erforderlichkeit zusätzlicher Angaben
  • VI. Prospektpflicht nach dem VermAnlG
  • VII. Haftung für falsche Angaben in der Private Sale Phase
  • VIII. Zusammenfassung und Ausblick
*
*)
Dr. iur., Rechtsanwalt, trustberg LLP, Berlin und München
**
**)
Doktorand am Lehrstuhl für Wirtschaftsstrafrecht an der Universität Leipzig und Of Counsel bei trustberg LLP, Berlin

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