ZBB 2010, 64

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln 0936-2800 Zeitschrift für Bankrecht und Bankwirtschaft ZBB 2010 ZBB-ReportThomas Hoeren*

Das neue BDSG und der Handel mit „non-performing loans“

Das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) wurde im Sommer 2009 gerade in bankrechtlicher Hinsicht grundlegend novelliert. Damit verbinden sich in der Kreditwirtschaft viele Zweifel: Müssen jetzt viele Kreditpraktiken auf den Prüfstand? Wie sieht es datenschutzrechtlich mit der Abtretung notleidender Kredite aus? Der Beitrag zeigt, dass die Novellierung den Umgang mit „non-performing loans“ (NPL) nicht tangiert.

Inhaltsübersicht

  • I. Einführung: Datenschutzrechtliche Aspekte beim Handel mit notleidenden Krediten
    • 1. Personenbezug der Daten
    • 2. Verhältnis von Bankgeheimnis und BDSG
    • 3. Weitergabe der Daten an den Käufer
      • 3.1 Wirksamkeit der Abtretung
      • 3.2 Kein entgegenstehendes Bankgeheimnis
    • 4. Weitergabe der Daten an einen Due-Diligence-Dienstleister
    • 5. Beiziehung externer Daten von Auskunfteien durch den Käufer
    • 6. Verarbeitung der Daten durch den Käufer
  • ZBB 2010, 65
  • II. Auswirkungen auf die Preisermittlung von NPL durch die vorgesehenen Änderungen des BDSG
    • 1. Abschaffung des Listenprivilegs und Ausweitung von Opt-Ins, §§ 28 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3, 29 Abs. 1 BDSG
    • 2. Einführung eines Koppelungsverbots, §§ 28 Abs. 3b, 29 Abs. 1 BDSG
    • 3. Ausweitung des Verbots der automatisierten Einzelentscheidungen nach § 6a BDSG
    • 4. Die Weitergabe von Daten an Auskunfteien nach § 28a BDSG
      • 4.1 § 28a Abs. 1 BDSG
      • 4.2 § 28a Abs. 2 BDSG
    • 5. Scoring, § 28b BDSG
    • 6. Umsetzung der Verbraucherkreditrichtlinie, § 29 Abs. 6, 7 BDSG
      • 6.1 Diskriminierungsfreie Auskunft, § 29 Abs. 6 BDSG
      • 6.2 Auskunftsanspruch des Betroffenen, § 29 Abs. 7 BDSG
    • 7. Ausweitung der Auskunftsrechte, § 34 BDSG
      • 7.1 Erweiterung des Auskunftsanspruchs, § 34 Abs. 2 BDSG
      • 7.2 Erweiterung des Auskunftsanspruchs bei Übermittlungszweck, § 34 Abs. 4 BDSG
    • 8. Meldepflicht bei automatisierter Datenverarbeitung
  • III. Zusammenfassung
*
*)
Universitätsprofessor, Dr. iur., Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht (ITM) – Zivilrechtliche Abteilung –,Westfälische Wilhelms-Universität, Münster. Der Autor dankt der Bundesvereinigung Kreditankauf und Servicing (BKS), voran Herrn Dr. Jörg Keibel, für wertvolle Hinweise hinsichtlich der empirischen Grundlagen dieses Beitrags.

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