ZBB 2008, 11
Best Execution in der deutschen Börsenlandschaft
Art. 21 MiFID, der durch § 33a WpHG in nationales Recht umgesetzt wurde, verpflichtet Wertpapierdienstleistungsunternehmen in erheblich höherem Maße als die im Oktober 2007 aufgehobene Wohlverhaltensrichtlinie der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht zur bestmöglichen Ausführung von Wertpapierorders. Damit kann sich die Wettbewerbssituation insbesondere für kleinere Börsenplätze durchaus verbessern. Der Beitrag stellt die Auswirkungen der neuen Ausführungsregeln auf die deutsche Börsenlandschaft im Einzelnen dar.
Inhaltsübersicht
- I. Einführung
- II. Die Neuregelung in § 33a WpHG im Überblick
- III. Die Aufstellung der Ausführungsgrundsätze
- IV. Die einzelnen Kriterien
- V. Die Reaktion der deutschen Börsen auf Best Execution
- VI. Die Ausführungsgrundsätze für Privatkunden in der Praxis
- 1. Nur oder auch XETRA als Börsenplatz?
- 2. Die Aufstellung von Ausführungsgrundsätzen als reine Mathematik?
- VII. Fazit
- *
- *)Mitglied des Vorstands der Börse Düsseldorf AG
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