ZBB 2001, 50
Bedeutung und Nutzung von Sonderformen der Eigenkapitalbeschaffung bei börsennotierten Aktiengesellschaften in Deutschland
Mit der viel beachteten Siemens/Nold-Entscheidung hat der Bundesgerichtshof die Voraussetzungen für einen zulässigen Bezugsrechtsausschluss im Rahmen des genehmigten Kapitals neu bestimmt. Die zuvor in der Holzmann-Entscheidung aufgestellten strengen Voraussetzungen wurden vor allem aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten über Bord geworfen. Der Beitrag zeigt, wie die in Deutschland börsennotierten Aktiengesellschaften die zur Verfügung gestellten besonderen Möglichkeiten, das Grundkapital zu erhöhen, genutzt oder in Form von Genusskapital ihre Eigenkapitalausstattung vergrößert haben. Dabei hat die Studie Unternehmensangaben aus dem Jahre 1998 ausgewertet.
Inhaltsübersicht
- I. Einleitung
- II. Gang der Untersuchung
- III. Allgemeine Betrachtung
- 1. Grundkapital
- 2. Bedingtes Kapital
- 3. Genehmigtes Kapital
- 4. Genusskapital
- 5. Gesamtbetrachtung
- IV. Betrachtung in Abhängigkeit von der Unternehmensgröße
- 1. Grundkapital
- 2. Bedingtes Kapital
- 3. Genehmigtes Kapital
- 4. Genusskapital
- 5. Gesamtbetrachtung
- V. Betrachtung in Abhängigkeit von der Branche
- 1. Grundkapital
- 2. Bedingtes Kapital
- 3. Genehmigtes Kapital
- 4. Genusskapital
- 5. Gesamtbetrachtung
- VI. Betrachtung in Abhängigkeit vom Marktsegment der Börsennotierung
- 1. Grundkapital
- 2. Bedingtes Kapital
- 3. Genehmigtes Kapital
- 4. Genusskapital
- 5. Gesamtbetrachtung
- VII. Schlussbetrachtung
- *
- *)Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Hamburg
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