ZBB 2008, 403

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln 0936-2800 Zeitschrift für Bankrecht und Bankwirtschaft ZBB 2008 Entscheidungsrezensionen I. Entscheidung im Wortlaut InsO § 21 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 Alt. 2, § 142; AGB-Bk Nr. 7 Abs. 3; BGB § 184 Abs. 1Genehmigung eines Lastschrifteinzugs durch den vorläufigen Insolvenzverwalter mit Zustimmungsvorbehalt InsO§ 21 InsO§ 142 AGB-BkNr. 7 BGB§ 184 BGH, Urt. v. 10.06.2008 – XI ZR 283/07 (LG Köln ZVI 2007, 431)BGHUrt.10.6.2008XI ZR 283/07LG KölnZVI 2007, 431

Leitsätze des Gerichts:

1. Zum Widerspruchsrecht eines (vorläufigen) Insolvenzverwalters gegen eine im Einzugsermächtigungsverfahren vorgenommene Lastschriftabbuchung auf dem Schuldnerkonto.
2. Die Regelung in Nr. 7 Abs. 3 AGB-Bk, nach der es als Genehmigung gilt, wenn ein Bankkunde Einwendungen gegen eine Belastungsbuchung, für die er dem Gläubiger eine Einzugsermächtigung erteilt hat, nicht spätestens vor Ablauf von sechs Wochen nach Zugang des Rechnungsabschlusses erhebt, ist wirksam.
3. Ein vorläufiger Insolvenzverwalter mit Zustimmungsvorbehalt muss einer im Einzugsermächtigungsverfahren erfolgten Belastungsbuchung auf dem Schuldnerkonto innerhalb der Frist der Nr. 7 Abs. 3 AGB-Bk widersprechen, um ein Eintreten der Genehmigungsfiktion zu verhindern (Abweichung von BGH, Urt. v. 25.10.2007 – IX ZR 217/06, = ZIP 2007, 2273 ZVI 2008, 64 = WM 2007, 2246, 2249, Rz. 24, zur Veröffentlichung in BGHZ 174, 84 vorgesehen, und BGH, Urt. v. 29.5.2008 – IX ZR 42/07, ZIP 2008, 1241 = ZVI 2008, 439 = WM 2008, 1327, 1328, Rz. 9).
4. Auch im Fall der Genehmigungsfiktion nach Nr. 7 Abs. 3 AGB-Bk ist für die Frage der Bardeckung im Rahmen des § 142 InsO der Zeitpunkt des Lastschrifteinzugs maßgebend (Anschluss an BGH, Urt. v. 29.5.2008 – IX ZR 42/07, ZIP 2008, 1241 = ZVI 2008, 439 = WM 2008, 1327, 1329, Rz. 15 f.).

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