ZBB 2024, 210

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH & Co. KG, Köln RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH & Co. KG, Köln 2199-1715 Zeitschrift für Bankrecht und Bankwirtschaft ZBB 2024 RechtsprechungOberlandesgerichteBGB a. F. §§ 355, 357, 358, 495; BGB §§ 280, 311, 346, 675, 812; EGBGB a. F. Art. 247 §§ 3, 6, 9; PAngV § 6Wirksamkeit und Folgen eines Darlehenswiderrufs sowie Schadensersatzansprüche aufgrund behaupteter fehlerhafter Beratung im Zusammenhang mit einer Umfinanzierung BGB a.F.§ 355 BGB a.F.§ 357 BGB a.F.§ 358 BGB a.F.§ 495 BGB§ 280 BGB§ 311 BGB§ 346 BGB§ 675 BGB§ 812 EGBGB a.F.Art. 247 EGBGB a.F.§ 3 EGBGB a.F.§ 6 EGBGB a.F.§ 9 PAngV§ 6 ZBB 2024, 211 OLG Karlsruhe, Urt. v. 19.09.2023 – 17 U 66/22 (LG Karlsruhe), ZIP 2024, 1128OLG KarlsruheUrt.19.9.202317 U 66/22ZIP 2024, 1128LG Karlsruhe

Leitsatz des Gerichts:

Verbundene Verträge i. S. v. § 358 BGB in der zwischen dem 4. 8. 2010 und dem 12. 6. 2014 geltenden Fassung liegen nur vor, wenn das Darlehen objektiv zu dem Zweck gewährt wird, das vom Verbraucher für die Ware oder sonstige Leistung geschuldete Entgelt zu finanzieren. Dies ist nicht der Fall, wenn durch das Darlehen dem Darlehensnehmer ermöglicht wird, eine als Sicherheit für ein weiteres Darlehen dienende Festgeldanlage zu tätigen. Denn bei einem Festgeldvertrag erbringt der Verbraucher und nicht der Unternehmer die vertragstypische Leistung (vgl. BGH, Urt. v. 14. 5. 2019 – XI ZR 345/18, BGHZ 222, 74, juris Rz. 26).

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