ZBB 2006, 217

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln 0936-2800 Zeitschrift für Bankrecht und Bankwirtschaft ZBB 2006 Rechtsprechung V. Oberlandesgerichte BGB §§ 133, 157, 362 Abs. 1; HGB § 257 Abs. 4Zur Frage, ob bei einer Namensschuldverschreibung für den Schuldner im Rahmen des Erfüllungseinwands nach Ablauf der handelsrechtlichen Aufbewahrungsfristen Beweiserleichterungen in Betracht kommen sowie zur Auslegung der Verjährungsklausel einer solchen Schuldverschreibung BGB§ 133 BGB§ 157 BGB§ 362 HGB§ 257 OLG Bamberg, Urt. v. 08.03.2006 – 3 U 213/05 (rechtskräftig), WM 2006, 907OLG BambergUrt.8.3.20063 U 213/05rechtskräftigWM 2006, 907

Leitsätze:

1. Zur Frage, ob bei einer Namensschuldverschreibung für den Schuldner im Rahmen des Erfüllungseinwands nach Ablauf der handelsrechtlichen Aufbewahrungsfristen Beweiserleichterungen in Betracht kommen.
2. Die im Formulartext einer solchen Schuldverschreibung enthaltene Klausel „Der Anspruch aus dieser Urkunde verjährt, wenn sie nicht binnen zehn Jahren nach Eintritt der Fälligkeit zur Einlösung vorgelegt wird.“ ist dahin gehend auszulegen, dass Verjährung eintritt, wenn die Auszahlung nicht ZBB 2006, 218binnen zehn Jahren nach Eintritt der Fälligkeit unter Vorlage der Urkunde gefordert wird.

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