ZBB 2000, 188

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln 0936-2800 Zeitschrift für Bankrecht und Bankwirtschaft ZBB 2000 Rechtsprechung V. Landgerichte BGB §§ 142, 123, 242, 249, 276, 278; VerbrKrG §§ 9, 3 Abs. 2 Nr. 2Kein Schadensersatzanspruch des Immobilienanlegers gegen die finanzierende Bank BGB§ 142 BGB§ 123 BGB§ 242 BGB§ 249 BGB§ 276 BGB§ 278 VerbrKrG§ 9 VerbrKrG§ 3 LG Stuttgart, Urt. v. 13.01.2000 – 17 O 250/99, ZfIR 2000, 278LG StuttgartUrt.13.1.200017 O 250/99ZfIR 2000, 278

Leitsätze:

1. Beschränkt die Bank sich bei der Finanzierung von Immobilienanlagen auf ihre Rolle als Kreditgeberin, so ist sie grundsätzlich nicht verpflichtet, die Anleger über Projektrisiken, Projektbeteiligte oder Risiken aus der Projektfinanzierung aufzuklären. Der Erwerber muß überprüfen, ob das Verhältnis von geschuldetem Gesamtaufwand und Wert des zu erwerbenden Objekts angemessen ist.
2. Ein Einwendungsdurchgriff gegen die finanzierende Bank entsprechend den von der Rechtsprechung zum finanzierten Abzahlungskauf entwickelten Grundsätzen scheidet aus, da es sich bei Immobilienerwerb und dessen Finanzierung sowohl rechtlich wie wirtschaftlich um selbständige Geschäfte handelt.

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