ZBB 2016, 138

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln 2199-1715 Zeitschrift für Bankrecht und Bankwirtschaft ZBB 2016 RechtsprechungII. Bundesgerichtshof GKG a. F. § 66 Abs. 1, § 22 Abs. 1, 4 Satz 2, § 51a Abs. 2Zur Antragstellerhaftung des Musterklägers und der auf seiner Seite Beigeladenen für die Gerichtskosten des Rechtsbeschwerdeverfahrens nach dem KapMuG („Telekom“) GKG a.F.§ 66 GKG a.F.§ 22 GKG a.F.§ 51a BGH, Beschl. v. 15.12.2015 – XI ZB 12/12 (OLG Frankfurt/M.), ZIP 2016, 546 = AG 2016, 176 = WM 2016, 254 = WM 2016, 256BGHBeschl.15.12.2015XI ZB 12/12ZIP 2016, 546AG 2016, 176WM 2016, 254WM 2016, 256OLG Frankfurt/M.

Amtliche Leitsätze:

1. Die Befugnis, sich mit der Gerichtskostenerinnerung gegen den Kostenansatz zu wehren, steht nur demjenigen zu, der in der angegriffenen Kostenrechnung als Kostenschuldner ausgewählt und in Anspruch genommen worden ist.
2. Fehlt es an einer Kostengrundentscheidung, können der Musterkläger und die auf seiner Seite Beigeladenen als Antragsteller (§ 22 Abs. 1 Satz 1, Abs. 4 Satz 2 GKG a. F.) für die Gerichtskosten des Rechtsbeschwerdeverfahrens nach dem KapMuG in der Höhe in Anspruch genommen werden, die sich aus ihrem nach § 51a Abs. 2 GKG a. F. (jetzt § 51a Abs. 3 GKG) zu bemessenden persönlichen Streitwert ergibt. Ob sich im Falle einer zu ihren Lasten ausfallenden Kostengrundentscheidung als Entscheidungsschuldner (§ 29 Nr. 1 GKG a. F.) ein geringerer Betrag errechnen würde, spielt keine Rolle.

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